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Negative Gedanken loslassen: Meine Blitzmethode

Negative Gedanken loswerden

Negative Gedanken loszulassen, ist wirklich nicht leicht. Die belastenden Gedanken und die daraus resultierenden Gefühle hielten sich früher auch bei mir hartnäckig. Heute kann ich anders damit umgehen. In diesem Artikel zeige ich Dir eine Methode, die Dich schnell wieder beruhigt, wenn das Kopfkino Dauerschleife spielen will.

Heute ist es wieder passiert: Ein Mann, mit dem ich nie zuvor Kontakt hatte, schreibt mir auf Facebook, dass er (ich übersetze seine aggressiven Worte hier in höflich) mit einem Posting von mir nicht einverstanden sei und deshalb künftig „das Gegenteil von Weiterempfehlen“ tun werde. Puh!

Auch wenn ich schon lange weiß, dass solche aggressiven Ausbrüche eher mit seinem Zustand als mit mir zu tun haben: Früher hätte mich ein solcher Vorfall einige Tage lang beschäftigt. Ich wusste noch nicht, wie ich negative Gedanken loslassen und meinen „inneren Raum“ sauber halten kann.

Wie wir uns selbst quälen

Früher hätte ich seine destruktiven Worte immer wieder in meinem Kopf wiederholt, hätte gegrübelt, ob ich vielleicht einen Fehler gemacht habe, hätte ihm eine besänftigende Antwort geschrieben oder verbal zurückgeschlagen. Kennst Du das auch?

Natürlich wären die belastenden Gedanken auch von entsprechenden Gefühlen flankiert gewesen: Ärger, Angst, Ohnmacht, Schuld, Scham usw. In jedem Fall wäre der Vorfall an mir kleben geblieben wie Hundekacke unterm Schuh.

Was hilft? Achtsamkeits-Praxis!

Und was habe ich heute getan? Die Nachricht gelesen, meinen Ärger gespürt, kurz überlegt, ob irgendetwas an der Aussage berechtigt ist (Antwort: nein) oder es sinnvoll wäre, dem Typen zurückzuschreiben (Antwort: nein). Daraufhin beschlossen, dass ich mich nicht weiter damit beschäftigen will. Nachricht gelöscht und in den Garten gegangen.

Im Garten habe ich meine Achtsamkeit auf die Umgebung gerichtet: Aus einem fast wolkenlosen Himmel tröpfelten ein paar Regentropfen, ein Eichhörnchen machte „Tschk-tschk“ im Nussbaum und plötzlich flatterte ein Tagpfauenauge ganz dicht an meiner Nase vorbei! „Wie schön das Leben ist!“ dachte es in mir, und ich war glücklich.

Die Aufmerksamkeit lenken

Tatsächlich ist man mit der Achtsamkeits-Praxis nicht länger Opfer seiner Gedanken und Gefühle. Weil man bewusst mit ihnen umgehen und sie zielgerichtet lenken kann. Dein Glück und Deine Zufriedenheit sind dann weniger abhängig von äußeren Umständen. Anstatt zu jammern, kannst Du entscheiden, ob Du in Deinem Kopf ein Drama aus der Vergangenheit aufführen oder Dich lieber der gegenwärtigen Realität widmen willst.

Nicht missverstehen: Unangenehme Gefühle haben absolut ihre Berechtigung! Wer immer nur „positiv denken“ will, verleugnet seine wahren Emotionen und verliert sie als hilfreiche Wegweiser. In diesem Artikel ist die Rede von destruktiven Grübelschleifen.

„In der Gegenwart gibt es keine Probleme.“ (Eckart Tolle)

In der Natur ist die Achtsamkeits-Praxis besonders einfach, weil unsere Aufmerksamkeit durch viele sanfte Sinnesreize immer wieder in die Gegenwart gelockt wird. Ohnehin sind es unsere fünf Sinne (Hören, Riechen, Sehen, Schmecken, Fühlen), die uns vom Kopf(-kino) wieder in den Körper zurückbringen. Und der Körper ist immer in der Gegenwart!

Negative Gedanken loslassen geht überall

Hier ist mein wichtigster Tipp, wenn Du negative Gedanken loslassen willst: Sobald Du Deine Wahrnehmung auf die Empfindungen des Körpers richtest, hat der Verstand keine Kapazitäten mehr frei, um zu grübeln! Das funktioniert auch, wenn Du nicht raus in die Natur kannst.

Hier eine Blitzmethode, wie Du negative Gedanken schnell loslässt und damit verbundene belastende Gefühle jederzeit beenden kannst. Sie ist auch bekannt als „5-4-3-2-1-Übung“.

  • Sehen: Schaue Dir 5 Dinge sehr ausführlich an. Untersuche sie bis ins Detail mit Deinen Augen.
  • Tasten: Nimm 4 Dinge in die Hand und erkunde sie nacheinander mit Deinen Händen von allen Seiten.
  • Hören: Identifiziere 3 Geräusche, die Du näher erforschst. Wie kannst Du die Geräusche beschreiben, ohne ihre Verursacher zu nennen?
  • Riechen: Finde 2 alltägliche Gegenstände, an denen Du riechen kannst. Beschnuppere sie ausführlich und versuche den Geruch zu beschreiben.
  • Schmecken: Steck etwas in den Mund und betaste es mit der Zunge. Nimm die Geschmacksnuancen wahr und wie sie sich verändern.

Negative Gedanken loszulassen, kann man übrigens lernen, z.B. bei einem Retreat in der Natur:

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Probier meine Blitz-Methode zum Loslassen negativer Gedanken doch einfach mal aus und schreib mir in den Kommentaren von Deinen Erfahrungen!

Und wenn Du jemanden kennst, der zu viel grübelt, leite ihm einfach den Artikel weiter!

Die Autorin

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