Keine Zeit zum Meditieren?

keine Zeit zum Meditieren

Du würdest gern regelmäßig Achtsamkeit praktizieren, aber Du findest keine Zeit zum Meditieren? Damit bist Du nicht allein! Hier kommt eine Antwort auf zwei Ebenen, mit der Du künftig ganz bewusst Zeit zum Meditieren findest.

Kennst Du das? Wenn man mit der Achtsamkeitspraxis in der Natur anfängt, kommt es einem am Anfang häufig schwierig vor, sich die Zeit dafür freizuräumen. Schließlich muss man sich nicht einfach nur auf das Meditationskissen setzen, sondern sogar dafür das Haus verlassen! Oft berichten mir Teilnehmende, dass sie es „schwierig“ finden oder es „nicht schaffen“ oder „keine Zeit zum Meditieren“ haben.

Und auch mir ging es früher so! Als ich vor vielen Jahren mit der Achtsamkeitspraxis anfing dachte ich: „Um Gottes willen! Wann soll ich denn dafür noch Zeit finden?!“

Zeit zum Meditieren "findet" man nicht, man vergibt sie!

Mein damaliger Denkfehler: Ich hoffte, dass sich irgendwo von selbst ein Zeitfenster ergeben müsste. Nach dem Motto: „Ich habe so lange keine Zeit zum Meditieren, bis sich von selbst eine Lücke im Tagesablauf auftut.“ Inzwischen weiß ich, dass es immer genug Zeit zum Meditieren gibt. Es hängt einzig davon ab, welche Priorität ich der Achtsamkeitspraxis einräume. Es hängt davon ab, wie gut ich mich um meinen inneren Raum kümmere.

Weiter unten findest Du zwei weitere Lösungsansätze. Du kannst sie im Text lesen oder als Video anschauen. Vergiss auch nicht, unseren Youtube-Kanal zu abonnieren und die Glocke zu aktivieren, um kein Video mehr zu verpassen!

Wenn Du glaubst, keine Zeit zum Meditieren zu haben, hilft Dir diese Antwort auf zwei Ebenen:

Die erste Ebene ist: Man kann die Sache immer auch kürzen oder abwandeln. Wenn Du es nicht schaffst, jeden Tag eine halbe Stunde ins Grüne zu gehen, dann meditierst Du eben nur fünf Minuten im Garten oder auf dem Balkon. Oder, wenn überhaupt keine Zeit zum Meditieren oder für eine formelle Praxis ist, machst Du eben eine informelle Praxis, d.h. Du bringst die achtsame Haltung in die alltäglichen Verrichtungen. Zum Beispiel achtsames Duschen, achtsames Treppensteigen, achtsam E-Mail-schreiben, achtsam an der Bushaltestelle stehen, usw.! Du kannst alles, was Du im Alltag tust, mit Präsenz, Akzeptanz und Naturverbindung tun.

Kürzen oder abwandeln ist nur eine Option

Ebene 2 geht ein bisschen tiefer und hinterfragt diese Aussagen „Ich habe keine Zeit zum Meditieren“ oder „Mir fällt es schwer, die Zeit dafür einzuräumen“, „Es geht nicht“, „Es ist nicht so leicht“ usw.. Solche Sätze mal zu beleuchten, kann sehr spannend sein! Denn was heißt das überhaupt?

In dem konkreten Moment, in dem Du sagst „Jetzt keine Achtsamkeitspraxis“, triffst Du ja eine Entscheidung – wenn auch nicht bewusst. Die Tatsache, dass Du eine freie Entscheidung treffen kannst, wird nämlich dadurch verschleiert, dass Du solche Sätze denkst oder sagst wie: „Ich habe es nicht geschafft“ oder „Es ist schwierig“ usw.. Das klingt als wären die Umstände schuld, als gäbe es eine höhere Macht, die es verhindert oder dafür sorgt, dass Du keine Zeit zum Meditieren hast.

Die einzige Person, die es verhindert, bist Du!

Denn Du hast die Macht über Deine Entscheidungen. Es mag Dir manchmal nicht so vorkommen, weil Du den Eindruck hast, Du müsstest gewisse Dinge tun. Man muss ja morgens zur Arbeit gehen und man muss ja die Kinder wegbringen. Aber das stimmt nicht! Es gibt immer auch Alternativen. Du kannst auch nicht zur Arbeit gehen. Dann verlierst Du vielleicht Deinen Job. Du kannst auch die Kinder nicht zur Schule bringen. Dann wird die Schulbehörde Dir zuleibe rücken.

Wenn Du überlegst, was die Alternative ist, fällt es viel leichter, Dir klarzumachen, dass das eine bewusste Entscheidung war. Du hast Dich unter den gegebenen Umständen dafür entschieden, das zu machen. Und diese Entscheidung hast Du auch bei der Achtsamkeitspraxis.

"Keine Zeit zum Meditieren" ist nur eine Ausrede

Du kannst Dich in jedem Moment neu entscheiden. Du kannst Dich entscheiden, auf dem Sofa zu liegen und auf die Achtsamkeitspraxis im Grünen zu verzichten. Du bist frei. Oder Du entscheidest Dich, heute nur fünf Minuten zu machen oder beim Zähneputzen zu praktizieren. Wichtig ist v.a., dass Du Dir bewusst machst, dass es Deine freie Entscheidung ist. Denn dadurch bekommst Du Deine Entscheidungs- und Handlungsmacht wieder zurück. Auf diese Weise fühlst Du Dich nicht mehr ohnmächtig angesichts irgendwelcher Umstände, die Dich einschränken, beschränken und von Deiner Achtsamkeitspraxis abhalten.

Sei Dir bewusst: Das ist (D)eine Entscheidung! Deswegen machst Du es oder deswegen machst Du es nicht.  So hast Du es selbst in der Hand. Und dann gibt es auch kein Bereuen, wenn Du es nicht gemacht hast, denn dann weißt Du, es war eine bewusste Entscheidung!

Achtsamkeit im Alltag

Und plötzlich sind wir schon mittendrin in der Achtsamkeitspraxis im Alltag! Denn es geht ja immer darum, bewusster zu werden, mehr mitzubekommen von der Natur in uns selbst und um uns herum, von den Beziehungen zwischen Dir und den anderen Mitlebewesen. Also das Leben immer bewusster zu erleben. Wenn Du Dir darüber klar wirst, hast Du wirklich einen großen Schritt gemacht! Ich wünsche Dir ganz viel Freude und Erfolg beim Praktizieren oder auch beim Nicht-Praktizieren. Je nachdem wofür Du Dich entscheidest.

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