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7 Zutaten für Deine erfolgreiche Selbständigkeit

erfolgreiche Selbstaendigkeit

Jeden Tag die gleichen anstrengenden Ärgernisse als Angestellte*r: Du musst Dich an festgelegte Arbeitszeiten und Strukturen halten, bekommst sinnlose Aufträge, kannst unangenehmen Menschen nicht ausweichen und stößt mit Deinen Wünschen und Ideen auf Ablehnung.

Kein Wunder, dass Du Dich danach sehnst, aus diesen Zwängen auszubrechen und Dein eigenes Ding zu machen!

In diesem Artikel zeige ich Dir sieben Zutaten, die Du brauchst, um eine erfolgreiche Selbständigkeit mit einem psychosozialen Naturberuf aufzubauen.

Was sind Deine Motive?

Doch bevor wir zu den sieben Zutaten einer erfolgreichen Selbständigkeit  kommen, solltest Du Dich vorab mit Deinen Motiven auseinandersetzen. Es ist sehr leicht, sich aus der Enge des Angestellten-Daseins hinaus zu träumen:

nie mehr in diese blöde Firma/Einrichtung gehen müssen…

endlich selbstbestimmt arbeiten…

keine anstrengenden Diskussionen mehr…

Mensch und Natur helfen…

viel draußen sein…

Die Frage ist, ob Deine Motivation stark genug ist, um Dich auch über die Durststrecken einer Selbständigkeit hinweg zu tragen. Eine Existenzgründung erfordert Einsatz und Dein volles Commitment – auch noch lange, nachdem Du Deinen ungeliebten Angestellten-Job hinter Dir gelassen hast.

Fluchtfantasie oder Vision?

Finde daher im Vorfeld heraus, was Dich wirklich antreibt: Willst Du einfach nur weg („Weg-von-Motivation“) oder hast Du auch eine klare Vorstellung davon, wo Du hin willst („Hin-zu-Motivation“)? 

Die „Weg-von-Motivation“ ist ein starker Antrieb, um erste Veränderungen einzuleiten. Um dauerhaft dranzubleiben und etwas Neues aufzubauen, brauchst Du aber mehr als das. Erst eine „Hin-zu-Motivation“ zeigt Dir die nächsten Schritte auf.

Ihre Antriebskraft ist umso stärker, je größer Deine dahinterliegende Vision ist. Wenn Du in Deinem Arbeitsalltag „hin zu“ mehr Bewegung im Grünen willst, ist das auf verschiedenen Wegen und relativ schnell erreichbar. Was wird Dich dann noch motivieren, wenn das Dein neuer Alltag (auch mit seinen Schattenseiten) geworden ist?

Eine größere Vision (z.B. mehr Bewusstheit in die Welt zu bringen) weist Dir wie ein Leuchtturm die Richtung auf Deinem gesamten weiteren Weg. Auch wenn die Existenzgründung beschwerlich ist, Dinge mal schiefgehen oder der Erfolg Deiner Bemühungen länger auf sich warten lässt, wirst Du immer wissen, wofür Du das alles machst.

Was meinst Du, wieviele Schwierigkeiten ich in den fast 30 Jahren meiner Selbständigkeit meistern musste? Ich bin tausende Male hingefallen und wieder aufgestanden, weil meine Vision mich dazu antreibt, niemals aufzugeben!

In diesem Video erzähle ich Dir, warum ich das alles tue:

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Traum oder Ziel?

Angenommen, Du hast Deine „Hin-zu-Motivation“ gefunden. Du möchtest vielleicht Deine Naturliebe an andere weitergeben oder Menschen zu einem gesünderen, gelasseneren und glücklicheren Leben verhelfen. Vielleicht hast Du sogar schon die konkrete Vorstellung, das als Naturtherapeut*in oder Natur-Achtsamkeitstrainer*in zu verwirklichen.

Das ist toll! Aber zunächst ist es nur ein Traum.

In meinen Beratungsgesprächen höre ich häufig eine große Sehnsucht, in der Natur arbeiten zu können. Viele meiner Gesprächspartner*innen wünschen und träumen vor sich hin, aber scheuen davor zurück, sich konkrete Ziele zu setzen und die dafür notwendigen Schritte auch zu unternehmen.

Warum setzen sie ihre Träume nicht in die Tat um?

Weil es Aufwand ist. Und weil sie sich dann mit Dingen beschäftigen müssten, die unangenehm sind oder ihnen (jetzt noch!) Angst machen. Z.B. mit Genehmigungen, Finanzen und Versicherungen.

Wie ernst nimmst Du Dich und Deine Träume?

Bei dieser Angst bleiben leider viele stehen. Der Traum vom sinnerfüllten Naturberuf bleibt diffus, die nächsten Schritte sind im Nebel versunken. Versteh mich nicht falsch: Tagträume sind schön! Ich träume auch manchmal davon, was ich mit einem Lottogewinn machen würde. Aber ein Lottogewinn ist nicht mein Ziel. Deshalb kaufe ich keinen Lottoschein und bin auch nicht frustriert, wenn ich nichts gewinne. 😉

Um jedoch einen Traum zu verwirklichen, muss man handeln! Ohne Tatkraft wirst Du Dein Ziel nicht erreichen können. Und da sind wir nämlich beim Knackpunkt:

Ist Dein Wunsch, mit Menschen in der Natur zu arbeiten, ein TRAUM oder Dein ZIEL? Bist Du nur verliebt in den Gedanken oder willst Du ihn wirklich umsetzen? Wenn Du ihn umsetzen willst, wirst Du für alles Lösungen finden, was Dir jetzt noch zu schwierig erscheint. Die Frage ist allerdings, ob Du Dir diesen Aufwand wert bist. 

Allein vom Träumen ändert sich nichts. Du wirst nie erfahren, wie es gewesen wäre, wenn Du Deinem Traum gefolgt wärest bzw. Deine Berufung zum Beruf gemacht hättest. In ihrem Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ schreibt Autorin Bronnie Ware, dass die Erkenntnis, nicht sein eigenes Leben geführt und sich viel zu oft an die Erwartungen anderer angepasst zu haben, das größte Bedauern am Lebensende verursache. Auf ein erfülltes Leben könne hingegen zurückblicken, wer sich selbst weitestgehend treu geblieben sei.

Eine, die ihren beruflichen Traum umgesetzt hat, ist unsere ehemalige Teilnehmerin Linda Krause. Im Interview erzählt sie von ihrem Weg in eine erfolgreiche Selbständigkeit:

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Was nimmst Du aus dem Interview für Dich mit? Schreib gern unten in die Kommentare! Kommen wir nun aber zu den versprochenen Zutaten für Deine erfolgreiche Selbständigkeit – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

7 Zutaten für Deine erfolgreiche Selbständigkeit mit einem psychosozialen Naturberuf:

1. Professionelle Ausbildung

Du musst Profi sein in dem, was Du anbietest. Als Selbständige*r kannst Du es Dir nicht erlauben, mit Halbwissen zu experimentieren oder ohne Eigenerfahrung auf die Menschheit loszugehen. Denn Deine Klient*innen bzw. Teilnehmer*innen vertrauen auf Deine Kompetenz als Expert*in! Sie legen ihre Zeit, ihr Geld und oft auch ihre seelischen Verletzungen in Deine Hände. Das bringt Verantwortung mit sich.

Zudem möchtest Du weiterempfohlen werden und Dir einen guten Ruf aufbauen, um dauerhaft von Deiner Selbständigkeit leben zu können. Das funktioniert nur, wenn Deine Kund*innen nicht nur zufrieden, sondern begeistert von Deiner Arbeit sind.

In unseren Ausbildungen als Natur-Achtsamkeitstrainer*in oder Naturtherapeut*in bzw. Naturcoach erwirbst Du sowohl fundiertes Wissen als auch praxisorientierte Eigenerfahrung – und das mit quasi täglicher Begleitung über mehrere Monate hinweg!

So bleibt das Gelernte nicht nur oberflächlich „im Kopf“, sondern Du verinnerlichst es mit Deiner ganzen Person. Das gibt Dir die Sicherheit für einen selbstbewussten, professionellen Auftritt, der sich auch in finanziellem Erfolg auszahlt.

2. Rechtliche Sicherheit

Für eine erfolgreiche Selbständigkeit in einem psychosozialen Naturberuf brauchst Du ein stabiles Fundament, auf dem Du Deine Tätigkeit rechtssicher aufbauen kannst. Denn was nützt es Dir, wenn Du zwar erste Einnahmen hast, aber im Hinterkopf die ganze Zeit die Angst spukt, dass Du irgendwelche Vorschriften übersehen hast?

Richtig Freude macht es doch erst, wenn alles gut geregelt ist und Du Dich voll und ganz auf Deine eigentliche Arbeit konzentrieren kannst. Folgende Fragen solltest Du also klären:

  • Ist mein Arbeitgeber damit einverstanden, dass ich nebenberuflich selbständig bin?
  • Wo, wie und wann muss ich meine Selbständigkeit anmelden?
  • Was verändert sich durch eine (nebenberufliche) Selbständigkeit bei meinen Krankenkassen- und Rentenbeiträgen?
  • Wem gehört das Gelände / der Wald, in dem ich arbeiten will? Von wem bekomme ich eine Nutzungs-Genehmigung? Kostet sie etwas?
  • Welche Vorschriften muss ich im Naturraum beachten? Darf ich Wege verlassen oder Pflanzen pflücken? Gibt es saisonale Einschränkungen?
  • Mit welchen Steuern muss ich rechnen? Ab welcher Umsatzgrenze werde ich umsatzsteuerpflichtig?
  • Welche Versicherung brauche ich für die Absicherung meiner beruflichen Risiken?
  • Was ist rechtlich im Geschäftsverkehr mit Kund*innen zu beachten (Verträge, AGB, Datenschutz etc.)?
  • Bei Naturtherapie/Naturcoaching: Was sind Heilbehandlungen und darf ich sie anbieten? Wie formuliere ich meine Leistungen rechtssicher?
  • Wie muss ich meine Website gestalten, damit ich vor Abmahnungen geschützt bin?
  • Arbeit mit Kindern: Was besagt die Aufsichtspflicht und wie gehe ich mit ihr um?
  • Welche Vorkehrungen muss ich für die körperliche Sicherheit meiner Teilnehmenden treffen? Was mache ich bei Verletzungen oder Zeckenstichen?

Das klingt überwältigend viel? Keine Sorge, erste Antworten findest Du schon in unserem Wegweiser „In 5 Schritten zum sinnerfüllten Naturberuf„. Diese praktische Orientierungshilfe bekommst Du zur Begrüßung geschenkt, wenn Du die wöchentliche PAN-Mail abonnierst (jederzeit mit einem Klick wieder abbestellbar).

Individueller auf Dich und Deine Situation können wir im Gründungscoaching für psychosoziale Naturberufe eingehen.

3. Attraktive Geschäftsidee

Als naturliebender Mensch erkennst Du wahrscheinlich sehr genau, woran es unserer Gesellschaft mangelt und welche Angebote für eine nachhaltige Entwicklung dringend nötig wären. Das Problem ist nur der Unterschied zwischen „Bedarf“ und „Bedürfnis“:

Diejenigen, die Dich bezahlen, müssen auch davon überzeugt sein, dass Dein Angebot für sie persönlich nützlich ist. Du brauchst also eine Geschäftsidee, mit der Du sowohl Deine Werte und Deine Vision für die Welt vertrittst als auch ein Bedürfnis Deiner Zielgruppe erfüllst.

Du kannst die Entwicklung einer attraktiven Geschäftsidee von mehreren Seiten angehen:

  1. Du überlegst Dir, mit welchen Menschen Du am liebsten zusammenarbeitest. Welche drängenden Probleme haben sie üblicherweise? Welche davon könnten sie mit Deiner Expertise lösen?
  2. Du gehst von Deiner Leidenschaft aus. Für wen könnte das, was Du am liebsten in der Natur tust, so nützlich sein, dass er Dich dafür bezahlen würde?
  3. Du schaust Dir Deine Talente und Fähigkeiten an. Worin bist Du besonders gut, was kannst Du besser als andere? Für wen könnte das auf welche Weise hilfreich sein?
  4. Du gehst vom Markt aus. Wofür geben die Leute gerne Geld aus? Kannst Du etwas davon bieten? Welche Bedürfnisse stehen dahinter und wie kannst Du sie mit Deiner Expertise erfüllen?

Außerdem solltest Du den Markt und die Mitbewerber*innen gut kennen. Wieviele Anbieter*innen gibt es schon in Deiner Branche? Wenn es viele sind, deutet das darauf hin, dass einige gut davon leben können. Bei wenigen Marktbegleiter*innen bist Du als Pionier*in in Deiner Gegend konkurrenzlos. Beides hat Vor- und Nachteile.

Ebenfalls wichtig: Wer ist in räumlicher Nähe zu Dir aktiv? Daraus könnte eine Kooperation oder eine Konkurrenzsituation entstehen. Gib z.B. in eine Suchmaschine Deinen Ort und Stichworte ein, die Deine Branche umreißen („Umweltbildung“, „Naturtherapie“, „Achtsamkeitstraining“, „MBSR“ etc.).

Eine Übersicht von Umweltbildungszentren und -Referent*innen in Deutschland findest Du bei der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung. In meiner Facebook-Gruppe Naturtherapie & Naturcoaching gibt es eine nach PLZ geordnete Übersicht der über 200 Mitglieder.

4. Zielgruppe mit "Gesicht"

Eine der wichtigsten Fragen für eine erfolgreiche Selbständigkeit als Naturpädagog*in, Naturtherapeut*in, Naturcoach o.ä. lautet: An wen richtest Du Dich mit Deinen Angeboten? Wer sind die zahlenden Kund*innen?

Wenn Du mit Firmen oder Schulen zusammenarbeitest, sind zwar Mitarbeiter*innen oder Schüler*innen Deine Teilnehmenden, aber Deine eigentlichen Kund*innen sind die Auftraggebenden. An sie adressierst Du Dein Marketing (möglichst so, dass sie ihre Gruppe ebenfalls für die Teilnahme begeistern können).

Wenn Deine Angebote sich direkt an Einzelpersonen richten, ist es hilfreich, die Zielgruppe zunächst anhand demografischer Merkmale einzugrenzen, z.B.: „Mütter von Kindern bis 10 Jahren, berufstätig, Hochschulabschluss, ökologische Werteorientierung, mittlere bis höhere Einkommensschicht“.

Das allein hilft Dir aber noch nicht, Dich in Deine Klientel hineinzuversetzen. Um ihnen mit Deinen Angeboten wirklich gut helfen zu können, brauchst Du vor Deinem geistigen Auge das Gesicht einer realen Person mit echten Problemen und Bedürfnissen. Ich empfehle Dir daher, Deine Wunschklient*innen persönlich kennenzulernen, z.B. durch Interviews:

Sprich mit Menschen, die Deiner demografischen Beschreibung entsprechen und die Du gern als Klient*innen hättest! Im persönlichen Gespräch erfährst Du direkt, wo ihre Herausforderungen liegen und was sie von Dir brauchen könnten. Wichtig: Bei diesen Interviews geht es nicht darum, sie zu einer Zusammenarbeit zu bewegen, sondern darum, Deine Zielgruppe besser zu verstehen! Im Gründungscoaching bekommst Du dazu einen detaillierten Interview-Leitfaden.

Je besser Du verstehst, welche Motive, Ängste, Bedürfnisse etc. Deine Zielgruppe bewegt, desto besser kannst Du sie im Marketing adressieren und den Menschen Angebote machen, die sie wirklich weiterbringen.

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5. Klare Positionierung

Außerdem solltest Du Dir überlegen, in welchem preislichen und qualitativen Sektor sich Dein Unternehmen befindet (Ja, Du bist ein Unternehmen! 😉). Möchtest Du eher mit wenigen Menschen zusammenarbeiten und diesen zu einer großen Veränderung verhelfen? Dann sollten Deine Preise diese Qualität auch widerspiegeln. Oder willst Du eher viele Menschen bei einem kleinen Schritt zu einem kleinen Preis begleiten?

Zur Orientierung auf dem Markt schau Dir auch das Preis-Leistungs-Verhältnis Deiner Mitbewerber*innen an! Du brauchst es nicht zu Deinem Maßstab zu machen, aber es zeigt Dir, was potenzielle Klient*innen bzw. Teilnehmer*innen gewohnt sind. Für mich als erste Umweltbildungs-Unternehmerin in NRW war es damals z.B. eine Herausforderung, mit gemeinnützigen Vereinen konkurrieren zu müssen, deren Teilnahmebeiträge über Fördergelder subventioniert wurden.

Ich habe das Problem über mein Alleinstellungsmerkmal einer besonders hohen pädagogischen Qualität gelöst. So waren meine Angebote damals zwar die teuersten weit und breit, aber die Auftraggeber*innen (hauptsächlich Lehrer*innen) haben gern in diese Qualität investiert, weil sie wussten, dass ihre Schüler*innen dauerhaft davon profitieren werden.

Also überlege Dir: Wie hebst Du Dich vom Wettbewerb ab, was macht Deine Dienstleistung zu etwas ganz Besonderem? Was ist Dein Alleinstellungsmerkmal? Vielleicht denkst Du, dass es schon zu viele Anbieter*innen gibt und Deine Leistung nichts Besonderes ist. Dann mach Dir bewusst, dass DU das Besondere bist! Die Menschen kommen zu DIR, weil es nur bei Dir diese einzigartige Kombination aus DEINEM Wissen, DEINEN Erfahrungen und DEINER ganz speziellen Art mit Menschen umzugehen, gibt.

Richtig erarbeitet, greifen Markt- und Zielgruppenanalyse, Dienstleistung, Preis und Marketing ineinander und ergeben ein rundes Bild, das den Weg zum Erreichen Deiner Unternehmensziele vorzeichnet.

6. Preisgestaltung

Zum Thema „Preise“ könnte ich sicher 10 Blogartikel schreiben! Das Thema ist v.a. so spannend, weil es viel mit Deinem Selbstwert und Deinen unbewussten Überzeugungen (Glaubenssätzen) zu tun hat. Vielleicht ertappst Du Dich manchmal bei Gedanken wie „Ich kann doch für einen Spaziergang kein Geld nehmen!“ oder „Als Anfänger*in muss ich erstmal mit niedrigen Preisen anfangen“?

Wenn Du bislang nur angestellt gearbeitet hast, hast Du vielleicht auch noch gar kein Gespür für die Kosten, die Du jeden Monat erwirtschaften musst (z.B. Krankenkassen- und Rentenbeiträge). In unserer Ausbildung zur/zum Natur-Achtsamkeitstrainer*in widmen wir uns daher ausführlich dem Thema „Preiskalkulation als Freiberufler*in“.

Hier aber schon einige Hinweise:

Deine Honorare bzw. Teilnahmebeiträge als Selbständige*r werden von diesen 10 Faktoren bestimmt:

  1. den branchenüblichen Preisen in Deiner Region
  2. Deinen betrieblichen Kosten (Ausgaben für Deine Arbeit)
  3. Deinen privaten Lebenshaltungskosten
  4. Deiner Gewinnerzielungsabsicht (Reicht es Dir, wenn die Kosten gedeckt sind oder willst Du mehr finanziellen Wohlstand?)
  5. der Zahlungsbereitschaft Deiner potenziellen Kund*innen
  6. Deinem Selbstbewusstsein 
  7. wie Du Deine Rolle definierst
  8. Deinen unbewussten Glaubenssätzen über Geld
  9. der Funktion des Preises für den Erfolg Deiner Klient*innen
  10. Deiner politischen Einstellung

Manche dieser Faktoren sind rein sachbezogen (z.B. Deine Kosten oder das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Mitbewerber*innen). Hierzu kannst Du leicht recherchieren und berechnen. Wichtig ist, Deine Kosten nicht „schönzurechnen“, sondern alles einzubeziehen, wofür Du Geld brauchst. Bedenke auch, dass Du als Selbständige*r nicht an 365 Tagen von morgens bis abends auf Rechnung arbeiten kannst. Zeiten für Büroarbeit, Urlaub und Krankheit musst Du ebenfalls einkalkulieren.

Manche der oben genannten Faktoren betreffen eher Deine Persönlichkeit und die Einstellung zu Deiner Arbeit. Wenn Du Deine Rolle als Naturtherapeutin z.B. so definierst, dass der Wert einer Sitzung allein durch Deine Präsenz bestimmt wird (und nicht von Deiner „Leistung“ für den  Fortschritt/Erfolg Deiner Klient*innen abhängt), dann wird es Dir leichter fallen, von Anfang an ein branchenübliches Honorar zu verlangen.

Dies nur als erster Überblick zum Thema „Preisgestaltung“. Soll ich darüber zukünftig noch mehr schreiben? Sag mir gern in den Kommentaren, ob Dich das Thema detaillierter interessiert!

Naturtherapie Selbständigkeit

7. Marketingstrategie

Darauf solltest Du gefasst sein: In einer erfolgreichen Selbständigkeit als Naturtherapeut*in, Naturcoach, Natur-Achtsamkeitstrainer*in o.ä. nimmt Marketing mindestens 50% Deiner Arbeitszeit ein! Es lohnt sich also, sich mit dem Thema anzufreunden, auch wenn es Dir bislang eher unangenehm war. Denn als Selbständige*r musst Du Dir bezahlte Arbeit selbst beschaffen und es gibt keinen Chef, der regelmäßig für Aufgaben- und Geldnachschub sorgt.

Im Grunde gehören sämtliche der bisher genannten Punkte zum Marketing. Wenn alle diese Rädchen gut ineinandergreifen, läuft Deine Selbständigkeit wie eine gut geölte Maschine.

Zur Marketingstrategie gehört z.B. die Überlegung, ob Du Dein öffentliches Auftreten auf Deine Person konzentrierst (Personenmarke) oder ob Du unter einem Firmennamen auftrittst. Ich habe z.B. meine jetzige (vierte!) Selbständigkeit als einzelne Naturtherapeutin in eigener Praxis begonnen. Als später weitere Mitarbeiter*innen hinzukamen, habe ich zusätzlich die Psychologische Akademie für Naturtherapie gegründet, in der sich zwar vieles um meine Person dreht, aber nicht mehr alles.

Zur Marketingstrategie gehört ganz zentral die Frage, wo und wie Du Deine Zielgruppe erreichen kannst (s.o. „Kenne Deine Wunschklient*innen!“). In der Grafik oben siehst Du verschiedene Möglichkeiten, auf Deine Angebote aufmerksam zu machen. Beginne mit den Maßnahmen, die Dir leichtfallen und von denen Du Dir den größten Erfolg bei Deiner Zielgruppe versprichst. Später kannst Du auch andere Werbekanäle hinzunehmen.

Bevor Du von einer Strategie zur nächsten wechselst, solltest Du aber den Erfolg Deiner Maßnahmen möglichst konkret beziffern können, statt nur aus dem Bauchgefühl heraus zu handeln. Das bedeutet, Du solltest Dein Marketing regelmäßig evaluieren und bei Bedarf verbessern.

Welche Marketingstrategie für Dich und Deine Zielgruppe am besten passt, erarbeite ich gern mit Dir in einem Gründungscoaching. Überhaupt ist das mein Angebot an Dich, wenn Du innerhalb von 5 Sitzungen (mit Aufgaben dazwischen) an Deiner erfolgreichen Selbständigkeit arbeiten möchtest.

Das kannst Du jetzt tun:

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Wir qualifizieren Dich fachlich auf professionellem Niveau, damit Du darauf Deine Selbständigkeit aufbauen kannst.

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In 5 Online-Sitzungen (mit Aufgaben dazwischen) erarbeiten wir alle o.g. Zutaten, so dass Du kraftvoll in Deine Selbständigkeit starten kannst.

Nun bin ich gespannt auf Deine Gedanken und Erfahrungen mit der Selbständigkeit! Welche neuen Erkenntnisse hat Dir der Artikel gebracht?

Schreib gern einen Kommentar und teile den Artikel in Deinem Netzwerk!

Die Autorin

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