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„Das bucht doch eh keiner!“ – Wie Du mit Zweifeln konstruktiv umgehen kannst

Zweifel beim Selbständig machen

Sich selbständig zu machen, ist eine tolle Möglichkeit, um sich selbst zu verwirklichen. Auf dem Weg dorthin erwarten Dich viele Zweifel, aber auch Chancen, Dich persönlich weiterzuentwickeln. Denn Dein Business kann nur in dem Maße wachsen wie Du bereit bist, überholte Denk- und Verhaltensmuster zu hinterfragen und zu verändern. Erfahre hier, wie Du mit Zweifeln bei der Existenzgründung umgehen kannst.

Niemand versteht Dich?

Diese Woche hörte ich es wieder beim Mini-Mentoring*: „Ich bezweifle, dass es genug Menschen gibt, die mich für`s Spazierengehen bezahlen würden!“

Vielleicht kennst Du diesen Gedanken auch? Du weißt, welche heilsame und wohltuende Wirkung die Natur auf Dich hat und möchtest diese Erfahrung unbedingt auch anderen Menschen ermöglichen!

Aber in Deinem Umfeld stößt Du damit eher auf Unverständnis. Vielleicht sagen Freunde und Familie, dass man damit kein Geld verdienen kann. Oder Du hörst von potenziellen Teilnehmenden: „Spazierengehen kann ich auch alleine, dafür gebe ich doch kein Geld aus!“ Autsch!

Was ist Dein Angebot wert?

Kein Wunder, dass Du nach einigen enttäuschenden Reaktionen zu der Überzeugung gelangst: „Das bucht doch eh keiner (also fange ich gar nicht erst an)“. Offenbar erkennen die Menschen nicht, welchen Nutzen sie aus Deiner Begleitung in der Natur ziehen könnten.

Aber wie sollten sie auch? Sie haben ja nicht das erlebt, was Du erlebt hast!

Der Denkfehler besteht also darin, dass Du von Dir selbst ausgehst. Du setzt voraus, dass andere den Nutzen Deines Angebots sofort nachvollziehen können und dementsprechend dafür bezahlen. Das können sie aber nicht, weil ihnen die Vorerfahrungen dafür fehlen. Sie haben nicht erlebt, was Du in der Natur erlebt hast und sie wissen nicht, was Du (fachlich) über Deine Arbeit weißt.

Sie hören nur „Waldbaden“, „Naturtherapie“ oder „Natur-Achtsamkeitstraining“ und knüpfen an das an, was sie bereits kennen: Spaziergänge! Und spazieren können sie ja wirklich alleine.

Der Unterschied zwischen "Bedarf" und "Bedürfnis"

Statt jetzt den Kopf in den Sand zu stecken und frustriert Deinen Traum vom sinnerfüllten Naturberuf an den Nagel zu hängen, frage Dich lieber:

Was braucht meine Zielgruppe, um den Wert meiner Arbeit zu erkennen?

Dabei hilft es, sich in ihre Lage zu versetzen und Dir den Unterschied zwischen „Bedarf“ und „Bedürfnis“ bewusst zu machen.

Als naturverbundener Mensch weißt Du natürlich, dass unsere Gesellschaft einen riesigen Bedarf an Wieder-Verbindung mit der Natur hat – schon allein aus ökologischen Gründen, von den gesundheitlichen ganz zu schweigen.

Welche Infos brauchen sie?

Aber die persönlichen Bedürfnisse der Menschen liegen ganz woanders! Sie wünschen sich vielleicht weniger Streit in der Familie, mehr Freizeit, eine stabilere seelische Verfassung, mehr Geld, ein erfülltes Liebesleben uvm..

DAS ist es, was sie wirklich bewegt, wovon sie träumen und was ihnen nachts den Schlaf raubt.

Wenn Dein Angebot diese Bedürfnisse Deiner Zielgruppe erfüllt und Du das auch überzeugend kommunizieren kannst, wirst Du immer genügend zahlende Kund*innen finden. Also überlege Dir: Was „bringt“ Deine Arbeit den Leuten und welche Infos musst Du ihnen geben, damit sie das erkennen können?

Zweifel bei der Existenzgruendung

Nimmst Du Dich selbst ernst genug?

Bis jetzt bin ich davon ausgegangen, dass Du in dem, was Du anbieten willst, gut qualifiziert bist und Dich als Expert*in kompetent fühlst. Du hast eine hochwertige Ausbildung mit viel Selbsterfahrung und Theoriewissen durchlaufen, hast ausreichend Praxiserfahrung und bildest Dich stetig weiter.

Wenn dem nicht so ist und Du z.B. nur einen einwöchigen Schnellkurs im Waldbaden absolviert hast, kannst Du Dich fragen, welchen Wert Du selbst Deiner Arbeit beimisst.

  • Ist das, was Du anbietest, so simpel, dass es jede*r nach einer Woche anleiten kann?

  • Ist die Arbeit so anspruchslos, dass es genügt, ein paar Bücher zu lesen und Videos anzuschauen?

  • Ist Dir selbst Deine berufliche Qualifizierung nicht mehr als ein paar hundert Euro wert?

Warum sollten Andere Deine Arbeit (mit Geld) wertschätzen, wenn Du es selbst nicht tust?

Wenn Du selbst Deine Tätigkeit eher als Hobby siehst, werden andere sie natürlich auch nicht ernstnehmen. Frag Dich selbst einmal: Wieviel Kompetenz für Deine Lebensprobleme sprichst Du jemandem zu, der nur eine zweiwöchige Fortbildung absolviert hat? Und wieviel Geld ist Dir seine Hilfe wert?

Der obige Satz („Ich bezweifle, dass es genug Menschen gibt, die mich für`s Spazierengehen bezahlen würden!“) zeigt ja auch, dass meine Klientin ihr Angebot als gewöhnlichen Spaziergang abqualifiziert. Wenn sie mit dieser Einstellung an potenzielle Interessent*innen herantritt, ist es kaum verwunderlich, dass sie auf ablehnende Reaktionen stößt.

Meine drei wichtigsten Tipps gegen Zweifel beim Selbständig-machen:

1. Sorge dafür, dass Du Dich selbst ernstnehmen kannst!

Z.B. mit unseren Ausbildungen, die Dir nicht nur das professionelle Handwerkszeug vermitteln, sondern Deinen beruflichen Selbstwert grundlegend von innen stärken.

2. Mach Dich auf die Suche nach den dringenden Bedürfnissen Deiner Zielgruppe!

Z.B. im Rahmen eines Gründungs-Coachings, bei dem ich Dich Schritt für Schritt dabei begleite, Dich selbständig zu machen. Mit meinen bewährten Abkürzungen kommst Du schnell und sicher ans Ziel.

3. Formuliere Dein Angebot so, dass der Nutzen sofort erkennbar ist!

Z.B. mit dem Tool „UZW-Analyse“, das wir im Gründungs-Coaching verwenden. Damit kannst Du aufhören zu „werben“ und die Klient*innen finden mühelos von selbst zu Dir.

*Das Mini-Mentoring ist eine 1:1-Beratung mit mir, in der wir konkrete Ideen für Deinen Einstieg in einen Naturberuf entwickeln. Du kannst es buchen, wenn Du den kostenlosen Wegweiser „In 5 Schritten zum sinnerfüllten Naturberuf“ durchgelesen hast.

Schreib mir gern einen Kommentar: Kennst Du diese Zweifel bezogen auf Deine Angebote? Oder hast Du ganz andere? Wie gehst Du mit ihnen um?

Die Autorin

2 Antworten

  1. Oh ja, das ist so wahr, Zweifel kommen immer wieder auf im Prozess vom Selbständigmachen. Des öfteren muss die Konfortzone verlassen werden oder es kommen Rückschritte, wenn z.B. Genehmigungen für das Arbeiten mit Gruppen in der Natur für die Gegend oder gar den ganzen Bereich von Grünanlagen, Wiesen, Wegen und Stadtwald nicht erteilt werden. Auch wird mir immer mehr bewusst, dass viele, wie im Blog beschrieben, nichts mit Achtsamkeitspraxis und Waldbaden anfangen können und ihre Bedürfnisse ganz anders gelagert sind. Vor allem an Zeit oder sich Zeit für sich nehmen fehlt es vielen. Auch sagte mir eine Seniorin bei meiner Recherche im Rahmen des Gründercoachings, sie könne nicht alles so nachvollziehen, z.B., dass man eine Gehmeditation macht und auf seine Gefühle achtet. Sie sei aus einer Generation, wo man die Kraft und das Augenmerk für anderes benötigte. Ich versuche mich auf mich und meine Qualitäten zu konzentrieren, Ängste und Konfortzonen zu überwinden, indem ich meinen Weg Schritt für Schritt weitergehen und darauf vertraue, dass es sich richtig fügen wird. Im Gründercoaching erhoffe ich mir, die Bedürfnisse der Menschen noch besser kennenzulernen und mein Angebot passender formulieren zu können. Außerdem möchte ich verschiedene Formate in Zukunft immer wieder ausprobieren und die Menschen es ,, erleben“ lassen, um zu sehen, was die Menschen anspricht und auch um Interessenten zu gewinnen. Immer weiter machen, nicht aufgeben….

    1. Genau, liebe Andrea, Wachstumsschmerzen gehören dazu, wenn man sich weiterentwickelt. Wenn Du dranbleibst, wirst Du immer wieder gangbare Wege finden. Im Gründungscoaching mit mir lernst Du, Dich in Deine Zielgruppe so gut einzufühlen, dass Du genau die richtige Ansprache findest. Ich freue mich, Dich auf dem Weg zu Deinem beruflichen Erfolg zu begleiten!

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